Ehrenamtliche Näherinnen verbringen jedes Jahr einen gemeinsamen Tag im Haus der Krebsliga und nähen und füllen dabei Herzkissen. Eine wunderbare Geste zugunsten Brustkrebsbetroffener.
Das Herzkissen, auch bekannt als «Brustkrebskissen», wurde entwickelt, um postoperative Schmerzen und Spannungen zu lindern sowie grössere Schwellungen unter dem Arm zu reduzieren. Ausserdem soll es dazu beitragen, Stösse zu vermeiden. Die Idee für das Herzkissen stammt ursprünglich aus den USA und wurde durch Nancy Friis-Jensen aus Dänemark auch in Europa bekannt gemacht. Sie gründete das «Heart Pillow Project», bei dem freiwillige Helfer:innen die Herzkissen nähen und sie dann an betroffene Patientinnen verschenken. Ziel ist es, den Patientinnen nach der Operation ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn sie zum ersten Mal die Augen öffnen – weswegen die Kissen grundsätzlich verschenkt und nicht verkauft werden sollen. Das Kissen symbolisiert Mut und Stärke und soll den Betroffenen Trost spenden.
Ein besonderer Dank gilt dem Landfrauenverein Untergäu, der das Projekt seit 2024 engagiert mitträgt, insbesondere Franziska Ambühl in ihrer Funktion als Projektverantwortliche.
Die Partnerschaft und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Krebsliga Solothurn und der Solothurner Spitäler AG schafft die Voraussetzung dafür, dass allen Brustkrebspatientinnen des Bürgerspitals Solothurn und des Kantonsspitals Olten durch die Breast Care Nurses der jeweiligen Brustzentren ein Herzkissen überreicht werden kann. Im Artikel «Das Herzkissen hat mir über so vieles hinweggeholfen» berichtet die Patientin Jacqueline über ihre Erfahrung damit.

