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Krebsliga Solothurn

Kinder ohne Tabak – JA am 13. Februar

Gemeinsam für den Schutz von Kindern und Jugendlichen

Am 13. Februar gelangt die Volksinitiative zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Tabakwerbung vors Volk. Sie will gesamtschweizerisch regeln, wo Tabakwerbung erlaubt bleiben soll und wo nicht, mit dem Ziel Kinder und Jugendliche so gut wie möglich davon fernzuhalten. Denn belegt ist: wer häufig mit Tabakwerbung in Kontakt kommt, beginnt auch eher damit zu rauchen.

Die Initiative ist aus einer Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der Ärtzeschaft sowie der Krebsliga und der Lungenliga entstanden. Viele weitere Organisationen und Verbände aus dem Gesundheitsbereich, der Suchtprävention sowie dem Jugend- und Sportbereich, wie auch die gesamte Ärzteschaft, der Apothekerverband und der Drogerieverband Schweiz unterstützen das Anliegen. Künftig soll Werbung für Tabak- bzw. Nikotinprodukte überall dort verboten werden, wo Kinder und Jugendliche Zugang haben: etwa am Kiosk, in Gratiszeitungen, im Kino oder im Internet. Weiterhin zulässig wäre sie an Orten, die ausschliesslich erwachsenen Personen zugänglich sind.

Tabakwerbung wirkt – gerade bei Jugendlichen

Zahlreiche Studien belegen, dass Tabakwerbung einen entscheidenen Einfluss darauf hat, ob jemand zu rauchen beginnt oder nicht. Dabei nimmt die Wahrscheinlichkeit des Einstiegs mit zunehmendem Alter ab – statistisch gesehen beginnen die allerwenigsten Menschen nach dem 21. Altersjahr mit dem Rauchen. Über die Hälfte aller Raucherinnen und Raucher hat stattdessen noch vor 18 angefangen zu rauchen.

Dass Tabakkonsum und insbesondere rauchen gesundheitsschädigend sind, ist kein Geheimnis. Verschiedene Krebsarten wie Lungenkrebs, Mundhöhlen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen werden dadurch begünstigt. Über 80 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen sind auf das Rauchen zurückzuführen und jährlich sterben in der Schweiz rund 9'500 Personen an den Folgen des Rauchens. Zum Vergleich: die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr ist rund 40 mal kleiner.

Schliesslich verursachen Folgeschäden des Tabakkonsums – durch Erkrankungen und Arbeitsausfälle – jährliche Kosten im Gesundheitswesen von rund drei Milliarden Franken und volkswirtschaftliche Kosten von zwei bis drei Milliarden Franken.

Aus all diesen Gründen sagen wir JA zur Volksinitiative Kinder ohne Tabak am 13. Februar!

Mit einem einfachen "JA" unsere Jüngsten schützen. So einfach geht's!

Linda Wälchli
Leiterin Beratung und Unterstützung bei der Krebsliga Solothurn